OLG Köln, Beschluss vom 25.11.2020, AZ 4 U 79/20

Aus­ga­be: 10/11–2020

1. Dem Käu­fer eines mit einem Die­sel­mo­tor der Rei­he EA 189 aus­ge­stat­te­ten Fahr­zeugs fehlt in der Regel das für die Zuläs­sig­keit des Antrags auf Fest­stel­lung der Scha­dens­er­satz­pflicht des Motor­her­stel­lers wegen Mani­pu­la­ti­on des Motors nach § 256 Abs. 1 ZPO erfor­der­li­che Feststellungsinteresse.

2. Dem Käu­fer eines mit einem Die­sel­mo­tor der Rei­he EA 189 aus­ge­stat­te­tem gebrauch­ten Fahr­zeugs steht im Fal­le des Abschlus­ses des Kauf­ver­tra­ges mit dem Auto­ver­käu­fer erst im Jahr 2016 oder noch spä­ter gegen­über dem Motor­her­stel­ler ein — ein­zig in Betracht kom­men­der — delik­ti­scher Anspruch aus kei­nem recht­li­chen Gesichts­punkt zu (Anschluss an BGH, Urteil vom 30.07.2020 — VI ZR 5/20 -)

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2020/…