, Beschluss vom 01.08.2019

Im Buß­geld­ver­fah­ren dür­fen die Anga­ben eines vor der Haupt­ver­hand­lung ver­nom­me­nen oder infor­ma­to­risch befrag­ten Zeu­gen, der sich erst in der Haupt­ver­hand­lung berech­tigt auf sein Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht beruft, gemäß § 252 StPO i. V. m. § 71 Abs. 1 OWiG weder ver­le­sen noch — über den Wort­laut der Vor­schrift hin­aus — durch Ver­neh­mung nicht­rich­ter­li­cher Ver­hör­s­per­so­nen oder ande­rer Zeu­gen in die Haupt­ver­hand­lung ein­ge­führt wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2019/4_RBs_147_19_Beschluss_20190528.html