OLG Hamm, Beschluss vom 25.11.2020, AZ 12 U 177/19

Aus­ga­be: 10/11–2020

Ist der Unter­neh­mer im Rah­men eines Werk­ver­trags über eine Fahr­zeug­re­pa­ra­tur auch mit der Feh­ler­su­che beauf­tragt, sind auch die Leis­tungs­tei­le zu ver­gü­ten, die nicht unmit­tel­bar zum Erfolg der Repa­ra­tur führen.

Der Unter­neh­mer hat bei der Feh­ler­su­che in Anwen­dung der aner­kann­ten Regeln der Tech­nik zunächst die wahr­schein­lichs­ten und für den Bestel­ler güns­tigs­ten Feh­ler­ur­sa­chen zu überprüfen.

Es obliegt dem Bestel­ler im Rah­men von § 280 Abs.1 BGB dar­zu­le­gen und nach­zu­wei­sen, dass der Unter­neh­mer die­se Vor­ge­hens­wei­se und damit die Pflicht zur wirt­schaft­li­chen Betriebs­füh­rung ver­letzt hat.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2020/1…