OLG Cel­le, Beschluss vom 25.11.2020, AZ 14 U 81/20

Aus­ga­be: 10/11–2020

Einem Geschä­dig­ten, der durch einen Ver­kehrs­un­fall eine schwe­re Kopf­ver­let­zung erlei­det, meh­re­re Tage nach dem Unfall bei Bewusst­sein und ansprech­bar ist, infol­ge von anschlie­ßen­den Hirn­in­fark­ten aber ein Schwerst­pfle­ge­fall wird und sich in kei­ner Wei­se mehr ver­stän­di­gen kann und schließ­lich nach einem Zeit­raum von rund vier Mona­ten ver­stirbt, kann ein Schmer­zens­geld in Höhe von 30.000 Euro zustehen.
Der Schmer­zens­geld­an­spruch geht gemäß § 1922 BGB auf die Erben des Ver­stor­be­nen über.

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