OLG Cel­le, Beschluss vom 25.11.2020, AZ 14 U 84/20

Aus­ga­be: 10/11–2020

Ver­letzt sich ein Mon­teur bei den Ber­gungs­ar­bei­ten eines bei einem Unfall beschä­di­gen Later­nen­mas­tes, nach­dem die unfall­be­tei­lig­ten Pkw bereits von der Unfall­stel­le ent­fernt waren, resul­tiert der dabei ent­stan­de­ne (Per­so­nen-) Scha­den nicht aus einem Betriebs­vor­gang oder einer Betriebs­ein­rich­tung eines der unfall­be­tei­lig­ten Pkw, die sich im Ber­gungs­vor­gang „akti­vier­te“, rea­li­sier­te, fort­wirk­te oder nur mit­ur­säch­lich war. Er unter­fällt auch nicht dem Gebrauch eines Pkw.
Der Scha­den kann daher nicht dem Haft­pflicht­ver­si­che­rer eines der an dem vor­an­ge­hen­den Unfall betei­lig­ten Pkw zuge­wie­sen werden.
Zur Aus­le­gung eines Teilungsabkommens

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