Der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te einer Par­tei, der auf­grund der bereits auf dem Ori­gi­nal­schrift­satz kaum sicht­ba­ren (blas­sen) Unter­schrift damit rech­nen muss, dass die­se ent­ge­gen § 130 Nr.6 ZPO mög­li­cher­wei­se nicht auf die Tele­ko­pie über­tra­gen wer­den wird, han­delt schuld­haft, wenn das bei Gericht ein­ge­hen­de und dort aus­ge­druck­te Fax eine im Ori­gi­nal tat­säch­lich vor­han­de­ne Unter­schrift nicht erken­nen lässt und er dadurch eine Frist im Sin­ne von § 233 Satz1 ZPO ver­säumt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=3&nr=92838&pos=113&anz=576