1. Der Geschä­dig­te kann sich des Risi­kos, dass er bei der Anmie­tung eines Ersatz­fahr­zeu­ges das Maß des Erfor­der­li­chen über­schrit­ten hat, nicht dadurch ent­le­di­gen, dass er auf Frei­stel­lung von der For­de­rung des Miet­wa­gen­un­ter­neh­mens klagt.

2. Soweit erfor­der­lich sind die orts­üb­li­chen Miet­wa­gen­kos­ten auf der Grund­la­ge des arith­me­ti­schen Mit­tels aus den Ergeb­nis­sen, die sich bei Anwen­dung der Schwa­cke Lis­te einer­seits und des Fraun­ho­fer Miet­preis­spie­gels ande­rer­seits im kon­kre­ten Fal­le erge­ben, zu schät­zen (Auf­ga­be der mit den Urtei­len vom 24.03.2015 – I‑1 U 42/14 sowie vom 21.04.2015 – I‑1 U 114/14 ein­ge­lei­te­ten Senats­recht­spre­chung).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/duesseldorf/j2019/I_1_U_74_18_Urteil_20190305.html