1. Die Wirk­sam­keit der Zustel­lung eines Schrift­stücks nach § 56 Abs. 2 VwGO in Ver­bin­dung mit § 174 Abs. 2 Satz 1 ZPO durch Über­mitt­lung einer Tele­ko­pie gegen Emp­fangs­be­kennt­nis erfor­dert die Bereit­schaft des Zustel­lungs­emp­fän­gers zur Ent­ge­gen­nah­me des zuzu­stel­len­den Schrift­stücks.

2. Bereits die ein­ma­li­ge Ein­nah­me soge­nann­ter “har­ter Dro­gen”, hier­zu gehört Amphet­amin, begrün­det regel­mä­ßig das Feh­len der Eig­nung zum Füh­ren von Kraft­fahr­zeu­gen, ohne dass es des Nach­wei­ses einer Dro­gen­ab­hän­gig­keit, eines regel­mä­ßi­gen Kon­sums oder auch nur bei gele­gent­li­chem Kon­sum des Unver­mö­gens zur Tren­nung von Dro­gen­kon­sum und Kraft­fahr­zeug­füh­rung bedarf.

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