Will der Geschä­dig­te von einem umfas­sen­den Abfin­dungs­ver­gleich abwei­chen und Nach­for­de­run­gen stel­len, muss er dar­tun, dass ihm ein Fest­hal­ten am Ver­gleich nach Treu und Glau­ben nicht zumut­bar ist, weil ent­we­der…

(vdvka)  Will der Geschä­dig­te von einem umfas­sen­den Abfin­dungs­ver­gleich abwei­chen und Nach­for­de­run­gen stel­len, muss er dar­tun, dass ihm ein Fest­hal­ten am Ver­gleich nach Treu und Glau­ben nicht zumut­bar ist, weil ent­we­der die Geschäfts­grund­la­ge für den Ver­gleich weg­ge­fal­len ist oder sich geän­dert hat, so dass eine Anpas­sung an die ver­än­der­ten Umstän­de erfor­der­lich erscheint, oder weil nach­träg­lich erheb­li­che Äqui­va­lenz­stö­run­gen in den Leis­tun­gen der Par­tei­en ein­ge­tre­ten sind, die für den Geschä­dig­ten nach den gesam­ten Umstän­den des Fal­les eine unge­wöhn­li­che Här­te bedeu­ten wür­den ( BGH, Urteil vom 12.07.1983, Az.: VI ZR 176/81).

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