BGB § 307 Bm, Cl In einer for­mu­lar­mä­ßi­gen Ver­ein­ba­rung über eine Anschluss­ga­ran­tie für Mate­ri­al- oder Her­stel­lungs­feh­ler eines Kraft­fahr­zeugs, die der Fahr­zeug­her­stel­ler einem Fahr­zeug­käu­fer gegen Ent­gelt gewährt, ist eine Klau­sel…

(vdvka)  BGB § 307 Bm, Cl

In einer for­mu­lar­mä­ßi­gen Ver­ein­ba­rung über eine Anschluss­ga­ran­tie für Mate­ri­al- oder Her­stel­lungs­feh­ler eines Kraft­fahr­zeugs, die der Fahr­zeug­her­stel­ler einem Fahr­zeug­käu­fer gegen Ent­gelt gewährt, ist eine Klau­sel, nach der Garan­tie­an­sprü­che davon abhän­gen, dass der Garan­ti­eneh­mer die nach den Her­stel­ler­an­ga­ben erfor­der­li­chen War­tun­gen in den vor­ge­ge­be­nen Inter­val­len von einer Ver­trags­werk­statt des Her­stel­lers durch­füh­ren lässt, wegen unan­ge­mes­se­ner Benach­tei­li­gung des Garan­ti­eneh­mers unwirk­sam, wenn sie Garan­tie­an­sprü­che unab­hän­gig davon aus­schließt, ob eine Ver­let­zung der War­tungs­ob­lie­gen­heit für den ein­ge­tre­te­nen Scha­den ursäch­lich gewor­den ist (Fort­füh­rung der Senats­ur­tei­le vom 17. Okto­ber 2007 — VIII ZR 251/06, WM 2008, 263, und vom 12. Dezem­ber 2007 — VIII ZR 187/06, WM 2008, 559).

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