Zur Aus­gangs­kon­trol­le von per Tele­fax zu über­mit­teln­den frist­ge­bun­de­nen Schrift­sät­zen gehört neben der Anord­nung des Rechts­an­walts, dass die Frist im Fris­ten­ka­len­der nach Über­mitt­lung des Tele­fa­xes erst dann gestri­chen wer­den darf, wenn anhand des Sen­de­be­richts und gege­be­nen­falls des Inhalts der Akte geprüft wor­den ist, ob die Über­mitt­lung voll­stän­dig und an den rich­ti­gen Emp­fän­ger erfolgt ist, außer­dem die Anord­nung, dass am Ende eines jeden Arbeits­tags eine Büro­kraft damit beauf­tragt wird zu über­prü­fen, ob über­haupt ein Sen­de­be­richt vor­liegt; einer — erneu­ten -inhalt­li­chen Über­prü­fung des Sen­de­be­richts bedarf es bei die­ser Erle­di­gungs­kon­trol­le hin­ge­gen nicht (Anschluss an BGH, Beschluss vom 26. April 2012 — V ZB 45/11 Rn. 12)

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