Die für die Anwen­dung eines Anscheins­be­wei­ses gegen einen Rück­wärts­fah­ren­den erfor­der­li­che Typi­zi­tät des Gesche­hens­ab­laufs liegt regel­mä­ßig nicht vor, wenn beim rück­wär­ti­gen Aus­par­ken von zwei Fahr­zeu­gen aus Park­buch­ten eines Park­plat­zes zwar fest­steht, dass vor der Kol­li­si­on ein Fahr­zeug­füh­rer rück­wärts gefah­ren ist, aber nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass ein Fahr­zeug im Kol­li­si­ons­zeit­punkt bereits stand, als der ande­re — rück­wärts­fah­ren­de — Unfall­be­tei­lig­te mit sei­nem Fahr­zeug in das Fahr­zeug hin­ein­ge­fah­ren ist.

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