Ein Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter muss sei­ne Par­tei dar­über unter­rich­ten, ob, in wel­chem Zeit­raum, in wel­cher Wei­se und bei wel­chem Gericht gegen eine Ent­schei­dung Rechts­mit­tel ein­ge­legt wer­den kann (im Anschluss an Senat, Beschluss vom 9. Mai 1989 — VI ZB 12/89, juris Rn. 5; BGH, Beschlüs­se vom 9. Febru­ar 1977 — IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198; vom 20. Mai 1981 — IVb ZB 524/81, VersR 1981, 850; vom 30. Mai 1985 — III ZB 10/85, VersR 1985, 768). Die­se Unter­rich­tung erfor­dert eine rich­ti­ge Beleh­rung über den Zeit­punkt des Ablaufs der Rechts­mit­tel­frist (im Anschluss an BGH, Beschlüs­se vom 12. März 1969 — IV ZB 1061/68, VersR 1969, 635, 636; vom 9. Febru­ar 1977 — IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198).

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