Über­trägt eine Kanz­lei­an­ge­stell­te die anzu­wäh­len­de Tele­fax­num­mer des Gerichts aus einem in der Akte befind­li­chen Schrei­ben des Gerichts in einen frist­ge­bun­de­nen Schrift­satz, erfor­dert die Aus­gangs­kon­trol­le, die Rich­tig­keit der gewähl­ten Num­mer auch noch­mals dar­auf zu kon­trol­lie­ren, ob sie tat­säch­lich einem Schrei­ben des Emp­fangs­ge­richts ent­nom­men wur­de (Anschluss an BGH, Beschluss vom 14. Okto­ber 2010 — IX ZB 34/10, NJW 2011, 312).

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