§ 279 Abs. 3 ZPO ver­pflich­tet das Gericht grund­sätz­lich nicht dazu, im Anschluss an die Beweis­auf­nah­me sei­ne vor­läu­fi­ge Beweis­wür­di­gung mit­zu­tei­len, um der Par­tei Gele­gen­heit zu geben, wei­te­re Beweis­mit­tel anzu­bie­ten. Anders ist es nur, wenn eine Mit­tei­lung zur Ver­mei­dung einer nach Art. 103 Abs. 1 GG unzu­läs­si­gen Über­ra­schungs­ent­schei­dung erfor­der­lich ist, weil die Par­tei nach dem Ver­lauf der Beweis­auf­nah­me nicht damit rech­nen muss­te, dass das Gericht den Beweis als nicht geführt anse­hen wird.

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