a) Im Anwalts­haf­tungs­pro­zess gehört dann, wenn dem Anwalt vor­ge­wor­fen wird, sei­ne Ver­trags­pflich­ten bei der Durch­set­zung eines Anspruchs ver­letzt zu haben, die Fra­ge, ob jener Anspruch über­haupt bestand, zum Grund des Anspruchs (Anschluss an BGH VersR 1980, 867).

b) Bei einem Kla­ge­be­geh­ren, das sich aus meh­re­ren Teil­an­sprü­chen zusam­men­setzt, kann ein ein­heit­li­ches Grund­ur­teil nur erge­hen, wenn fest­steht, dass jeder der Teil­an­sprü­che dem Grun­de nach gerecht­fer­tigt ist.

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