a) Die Wie­der­ein­set­zungs­frist beginnt spä­tes­tens mit dem Zeit­punkt, in dem der ver­ant­wort­li­che Anwalt bei Anwen­dung der unter den gege­be­nen Umstän­den von ihm zu erwar­ten­den Sorg­falt die ein­ge­tre­te­ne Säum­nis hät­te…

(vdvka)  a) Die Wie­der­ein­set­zungs­frist beginnt spä­tes­tens mit dem Zeit­punkt, in dem der ver­ant­wort­li­che Anwalt bei Anwen­dung der unter den gege­be­nen Umstän­den von ihm zu erwar­ten­den Sorg­falt die ein­ge­tre­te­ne Säum­nis hät­te erken­nen kön­nen und müs­sen (Senats­be­schluss vom 7. Febru­ar 1996 XII ZB 107/94 — Fam­RZ 1996, 934).

b) Wird dem Anwalt die Hand­ak­te zur Fer­ti­gung der Beru­fungs­be­grün­dung vor­ge­legt, muss er anhand der Hand­ak­te auch prü­fen, ob die Beru­fungs­frist ein­ge­hal­ten wor­den ist.

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