ZPO § 233 Fe

 

Zur Über­wa­chungs­pflicht des Rechts­an­walts bei einer voll aus­ge­bil­de­ten Rechts­an­walts­fach­an­ge­stell­ten mit mehr­jäh­ri­ger Berufs­er­fah­rung, die seit nahe­zu sechs Mona­ten in der Rechts­an­walts­kanz­lei tätig ist.…

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ZPO § 233 (Ff)

 

Ein Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter ist grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet, sich inner­halb des Laufs der Beru­fungs­be­grün­dungs­frist bei Gericht zu erkun­di­gen, ob sein Antrag auf Ver­län­ge­rung der Frist recht­zei­tig ein­ge­gan­gen sei und ihm statt­ge­ge­ben…

wer­de.

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ZPO § 233 (Fd)

 

Für den Aus­schluss des einer Par­tei zuzu­rech­nen­den Ver­schul­dens ihres Anwalts (§ 85 Abs. 2, § 233 ZPO) an der Frist­ver­säu­mung kommt es auf all­ge­mei­ne orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­keh­run­gen bzw. Anwei­sun­gen für…

(vdvka)  Für den Aus­schluss des einer Par­tei zuzu­rech­nen­den Ver­schul­dens ihres Anwalts (§ 85 Abs. 2, § 233 ZPO) an der Frist­ver­säu­mung kommt es auf all­ge­mei­ne orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­keh­run­gen bzw. Anwei­sun­gen für die Frist­wah­rung in einer Anwalts­kanz­lei dann nicht mehr an, wenn der Rechts­an­walt einer Kanz­lei­an­ge­stell­ten, die sich bis­her als zuver­läs­sig erwie­sen hat, eine kon­kre­te Ein­zel­an­wei­sung erteilt, die bei Befol­gung die Frist­wah­rung gewähr­leis­tet hät­te.

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ZPO § 233 (Fc)

 

Die ord­nungs­ge­mä­ße Füh­rung eines Fris­ten­ka­len­ders soll gewähr­leis­ten, dass frist­wah­ren­de Schrift­sät­ze recht­zei­tig her­ge­stellt und post­fer­tig gemacht wer­den. Der Fris­ten­kon­trol­le kommt dage­gen nicht die Auf­ga­be zu, frist­wah­ren­de Schrift­sät­ze auf ihre inhalt­li­che…

(vdvka)  Die ord­nungs­ge­mä­ße Füh­rung eines Fris­ten­ka­len­ders soll gewähr­leis­ten, dass frist­wah­ren­de Schrift­sät­ze recht­zei­tig her­ge­stellt und post­fer­tig gemacht wer­den. Der Fris­ten­kon­trol­le kommt dage­gen nicht die Auf­ga­be zu, frist­wah­ren­de Schrift­sät­ze auf ihre inhalt­li­che Rich­tig­keit zu über­prü­fen.

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ZPO § 233 Fd

 

Bun­des­ge­richts­hof Beschluss vom 27.01.2011, ver­öf­fent­licht am 25.02.2011 — III ZB 55/10 Schlagworte/Normen: ZPO § 233 Fd Leit­sät­ze: Soll bei der Ermitt­lung der genau­en Uhr­zeit zum…

(vdvka)  Bun­des­ge­richts­hof

Beschluss vom 27.01.2011, ver­öf­fent­licht am 25.02.2011 — III ZB 55/10

Schlagworte/Normen:
ZPO § 233 Fd
Leit­sät­ze:

Soll bei der Ermitt­lung der genau­en Uhr­zeit zum Zwe­cke der Wah­rung der Frist allein die Anzei­ge des in der Anwalts­kanz­lei ver­wen­de­ten Fax­ge­rä­tes aus­rei­chend sein, muss die­se Anzei­ge zuver­läs­sig die maß­geb­li­che Zeit wie­der­ge­ben. Ist die­ses Fax­ge­rät tech­nisch nicht dafür aus­ge­legt, selb­stän­dig einen ste­ti­gen Abgleich mit der gesetz­li­chen Zeit vor­zu­neh­men, hat der Anwalt dafür Sor­ge zu tra­gen, dass regel­mä­ßig eine Über­prü­fung der Zeit­ein­stel­lung am Fax­ge­rät statt­fin­det.
Sie­he:
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=55244&pos=9&anz=665

Infor­ma­tio­nen:

  • Ver­öf­fent­licht: 15.03.2011