1. Der bun­des­ein­heit­li­che Tat­be­stands­ka­ta­log für Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten stellt als schlich­te Ver­wal­tungs­vor­schrift des Kraft­fahrt-Bun­des­am­tes kei­ne eigen­stän­di­ge Rechts­grund­la­ge für die Höhe einer fest­zu­set­zen­den Geld­bu­ße dar. Die Tat­be­stands­zif­fern des bun­des­ein­heit­li­chen Tat­be­stands­ka­ta­logs und deren inhalt­li­che Aus­le­gung kön­nen dem­entspre­chend nicht allein zur Begrün­dung der Höhe eines fest­ge­setz­ten Buß­gel­des her­an­ge­zo­gen wer­den.
2. Die Regel­hö­he der jewei­li­gen Buß­gel­der rich­tet sich — soweit dort aus­drück­li­che Bestim­mun­gen getrof­fen sind — allein nach der als dem Tat­be­stands­ka­ta­log “über­ge­ord­net” anzu­se­hen­den Buß­geld­ka­ta­log-Ver­ord­nung.

Infor­ma­tio­nen: