1. Das Sich-Ent­fer­nen im Sin­ne des § 142 Abs. 1 StGB ist — abhän­gig von den Umstän­den des Ein­zel­falls — grund­sätz­lich erst been­det, wenn sich der flüch­ten­de Unfall­be­tei­lig­te vor Fest­stel­lun­gen zuguns­ten Fest­stel­lungs­be­rech­tig­ter end­gül­tig in Sicher­heit gebracht hat; daher kann ihm bis zu die­sem Zeit­punkt Bei­hil­fe geleis­tet wer­den.

2. Wis­sent­li­cher Bege­hung einer (ver­such­ten) Straf­ver­ei­te­lung nach § 258 Abs. 1 StGB steht nicht ent­ge­gen, dass die Errei­chung des Tat­er­folgs nicht das Ziel des Täters ist; die­ser kann ihm sogar gänz­lich uner­wünscht sein.

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