1. Ein Recht des Käu­fers zum Rück­tritt ohne Gewäh­rung eines zwei­ten Nach­bes­se­rungs­ver­suchs kann zu beja­hen sein, wenn dem Ver­käu­fer beim ers­ten Nach­bes­se­rungs­ver­such gra­vie­ren­de Aus­füh­rungs­feh­ler unter­lau­fen oder die­ser Nach­bes­se­rungs­ver­such von…

vorn­her­ein nicht auf eine nach­hal­ti­ge, son­dern nur eine pro­vi­so­ri­sche Män­gel­be­sei­ti­gung ange­legt war (Anschluss an OLG Hamm, Urt. v. 10. 3. 2011 — 28 U 131/10, NJW-RR 2011, 1423 f.; hier: Arbei­ten an der Zahn­rie­men-Spann­rol­le vor dem Haus­an­we­sen des Käufers).2. Im Rah­men des § 439 Abs. 3 Satz 3 BGB kann ein vom Ver­käu­fer behaup­te­ter Ein­kaufs­preis nicht ohne wei­te­res mit dem Wert der Sache in man­gel­frei­em Zustand gleich­ge­setzt wer­den.

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