Die von Haft­pflicht­ver­si­che­rern vor­ge­leg­ten Screen­shots von angeb­lich güns­ti­ge­ren Miet­wa­gen­prei­sen genü­gen nicht, um eine Beweis­be­dürf­tig­keit der Schät­zungs­grund­la­ge nach § 287 ZPO auszulösen.Zur Fra­ge, ob dem unver­schul­det Unfall­ge­schä­dig­ten ein “Nor­mal­ta­rif” regel­mä­ßig…

über­haupt zugäng­lich ist.Ähnlich wie in den Fäl­len über­höh­ter Prei­se für die Ölspur­rei­ni­gung auf Fahr­bah­nen ist der Geschä­dig­te in aller Regel über­for­dert, wenn ihm über § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB die Auf­ga­be zuge­dacht wird, ein Markt­ver­sa­gen in der Preis­bil­dung für Miet­wa­gen zu korrigieren.Bei der Schät­zung des Nor­mal­ta­rifs gemäß § 287 ZPO kann auf das arith­me­ti­sche Mit­tel der sich aus dem gewich­te­ten Mittel/Modus des jewei­li­gen Schwa­cke-Miet­preis­spie­gels einer­seits und der zeit­lich ein­schlä­gi­gen Fraun­ho­fer-Lis­te ande­rer­seits erge­ben­den Wer­te abge­stellt wer­den.

Infor­ma­tio­nen: