1. Fuß­gän­ger­über­we­ge im Sin­ne des § 315c Abs. 1 Nr. 2c StGB sind aus­schließ­lich sol­che i. S. des § 26 StVO, also die durch Zei­chen 293 zu § 41…

StVO i. V. m. dem Hin­weis­zei­chen 350 zu § 42 StVO mar­kier­ten Zebrastreifen.2. Ent­schei­det sich ein Kraft­fah­rer, eine Fahr­spur ent­ge­gen der vor­ge­schrie­be­nen Fahrt­rich­tung zu nut­zen, muss er ins­be­son­de­re in Kreu­zungs- und Ein­mün­dungs­be­rei­chen jeder­zeit damit rech­nen, dass ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer — auch Fuß­gän­ger — sich dar­auf ver­las­sen, dass ihnen kei­ne Gefah­ren von Kraft­fahr­zeu­gen infol­ge stra­ßen­ver­kehrs­rechts­wid­ri­ger Nut­zung durch Fah­ren ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung dro­hen. Passt er sei­ne Geschwin­dig­keit dabei nicht ange­mes­sen an, stellt dies ein zu schnel­les Fah­ren an einer Stra­ßen­kreu­zung bzw. -ein­mün­dung im Sin­ne des § 315c Abs. 1 Nr. 2d StGB dar.

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