Dem Scha­dens­er­satz­an­spruch des nicht­hal­ten­den Siche­rungs­ei­gen­tü­mers aus § 7 Abs. 1 StVG kann die Betriebs­ge­fahr des siche­rungs­über­eig­ne­ten Kraft­fahr­zeugs nicht ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den, wenn ein Ver­schul­den des­je­ni­gen, der die tat­säch­li­che Gewalt über die Sache aus­übt, nicht fest­steht. (Fest­hal­ten an den Senats­ur­tei­len vom 30. März 1965 — VI ZR 257/63, NJW 1965, 1273 f.; vom 10. Juli 2007 — VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182 ff.; vom 7. Dezem­ber 2010 — VI ZR 288/09, BGHZ 187, 379 ff.).

Dies gilt auch, wenn der nicht­hal­ten­de Siche­rungs­ei­gen­tü­mer den Hal­ter ermäch­tigt hat, die­sen Anspruch im Wege gewill­kür­ter Pro­zess­stand­schaft im eige­nen Namen gel­tend zu machen.

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