1. Zwar wer­den an die Eigen­si­che­rung des Fahr­gas­tes des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs hohe Sorg­falts­an­for­de­run­gen gestellt. Gleich­wohl besteht kein all­ge­mei­ner Erfah­rungs­satz, dass jeder Sturz wäh­rend der Fahrt auf eine schuld­haf­te Ver­let­zung…

(vdvka)  1. Zwar wer­den an die Eigen­si­che­rung des Fahr­gas­tes des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs hohe Sorg­falts­an­for­de­run­gen gestellt. Gleich­wohl besteht kein all­ge­mei­ner Erfah­rungs­satz, dass jeder Sturz wäh­rend der Fahrt auf eine schuld­haf­te Ver­let­zung der grund­sätz­li­chen Pflicht zur Gewähr­leis­tung eines fes­ten Halts zurück­zu­füh­ren ist.

2. Es stellt kei­ne schuld­haf­te Ver­let­zung die­ser Pflicht dar, wenn der Fahr­gast nach dem Anfah­ren der Stra­ßen­bahn den Wagen zum Auf­su­chen eines siche­ren Sitz­plat­zes durch­quert und sich dabei jeweils um fes­ten Halt bemüht.

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