1. Die Siche­rungs­ab­tre­tung des Anspruchs auf Ersatz der erfor­der­li­chen Miet­wa­gen­kos­ten, die dem unfall­ge­schä­dig­ten Zeden­ten durch die Anmie­tung eines Ersatz­fahr­zeugs für sei­nen bei einem Ver­kehrs­un­fall beschä­dig­ten Pkw ent­stan­den sind, an…

(vdvka)  1. Die Siche­rungs­ab­tre­tung des Anspruchs auf Ersatz der erfor­der­li­chen Miet­wa­gen­kos­ten, die dem unfall­ge­schä­dig­ten Zeden­ten durch die Anmie­tung eines Ersatz­fahr­zeugs für sei­nen bei einem Ver­kehrs­un­fall beschä­dig­ten Pkw ent­stan­den sind, an den Inha­ber des Miet­wa­gen­un­ter­neh­mens ver­stößt nicht gegen das RDG.

2. Geht es dem Inha­ber des Miet­wa­gen­un­ter­neh­mens im Wesent­li­chen dar­um, die durch die Abtre­tung ein­ge­räum­te Sicher­heit zu ver­wirk­li­chen, so besorgt er kei­ne Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten des geschä­dig­ten Kun­den, son­dern eine eige­ne Ange­le­gen­heit.

3. Bei der Ein­zie­hung der Miet­for­de­rung han­delt es sich dane­ben um eine erlaub­te Neben­leis­tung im Sin­ne des § 5 Abs. 1 RDG.

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