1. Dem selb­stän­di­gen Ver­falls­ver­fah­ren nach § 29a Abs. 4 OWiG gegen einen Drit­ten steht die Durch­füh­rung eines Ermitt­lungs­ver­fah­rens gegen den Fah­rer wegen des Ver­dachts einer tat­ein­heit­lich zur vor­ge­wor­fe­nen Ord­nungs­wid­rig­keit began­ge­nen Straf­tat ent­ge­gen, wenn die Ver­wal­tungs­be­hör­de die Ver­falls­an­ord­nung als Neben­fol­ge des Ver­fah­rens gegen den Fah­rer ein­stuft.
2. Das Ver­fah­rens­hin­der­nis für die Ver­falls­an­ord­nung im selb­stän­di­gen Ver­fah­ren nach § 29a Abs. 4 OWiG besteht auch nach der end­gül­ti­gen Ein­stel­lung des Ermitt­lungs­ver­fah­rens gegen Auf­la­gen gemäß § 153a StPO fort.

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