1. Bei der Dop­pel­ver­si­che­rung eines Gespanns aus einem Kraft­fahr­zeug und einem ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Anhän­ger (bzw. Auf­lie­ger) haben im Regel­fall nach einem durch das Gespann ver­ur­sach­ten Scha­den der Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Kraft­fahr­zeugs…

und der des Anhän­gers den Scha­den im Innen­ver­hält­nis je zur Hälf­te zu tra­gen (Anschluss an BGHZ 187, 211).2. Dabei bedarf es nicht der Fest­stel­lung eines kon­kre­ten eigen­stän­di­gen Ursa­chen­bei­trags des Anhän­gers (bzw. Auf­lie­gers) für den durch das Gespann als Betriebs­ein­heit ver­ur­sach­ten Schaden.3. Die Aus­gleichs­re­ge­lung des § 59 Abs. 2 VVG a. F. geht inso­weit auch einer Ver­tei­lung der Mit­ver­ur­sa­chungs­an­tei­le nach §§ 17 Abs. 4, 18 Abs. 3 StVG oder einem Innen­aus­gleich nach § 426 BGB i. V. m. §§ 840 Abs. 2, 254 BGB vor (Auf­ga­be von 14 U 108/07 — OLGR Cel­le 2008, 448).

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