Urteil des AG Nür­tin­gen vom 10.10.2011 — 11 C 1053/11 Die KFZ-Haft­plicht­ver­si­che­rung kann den Ver­si­che­rungs­neh­mer als KFZ-Füh­rer wegen einer Oblie­gen­heits­ver­let­zung in Regress neh­men, soweit der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Ver­kehrs­un­falls unter…

(vdvka)  Urteil des AG Nür­tin­gen vom 10.10.2011 — 11 C 1053/11

Die KFZ-Haft­plicht­ver­si­che­rung kann den Ver­si­che­rungs­neh­mer als KFZ-Füh­rer wegen einer Oblie­gen­heits­ver­let­zung in Regress neh­men, soweit der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Ver­kehrs­un­falls unter Alko­hol ste­hend ver­ur­sacht hat und zum Unfall­zeit­punkt eine Blut­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von mehr als 1,25 Pro­mil­le auf­weist. Der über der Gren­ze zur abso­lu­ten Fahr­un­taug­lich­keit lie­gen­de Wert begrün­det bei einem alko­hol­ge­wohn­ten Kraft­fah­rer die Annah­me von vor­sätz­li­chem Han­deln in Bezug auf die Alko­ho­li­sie­rung.

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