Der Anspruch auf Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung beschränkt sich grund­sätz­lich auf die für die Repa­ra­tur oder Ersatz­be­schaf­fung not­wen­di­ge Zeit . Aller­dings ver­län­gert sich die zeit­li­che Dau­er des ent­schä­di­gungs­pflich­ti­gen Nut­zungs­aus­falls dann, wenn dem…

(vdvka)  Der Anspruch auf Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung beschränkt sich grund­sätz­lich auf die für die Repa­ra­tur oder Ersatz­be­schaf­fung not­wen­di­ge Zeit .

Aller­dings ver­län­gert sich die zeit­li­che Dau­er des ent­schä­di­gungs­pflich­ti­gen Nut­zungs­aus­falls dann, wenn dem Geschä­dig­ten die Gebrauchs­vor­tei­le durch ein schuld­haf­tes Ver­hal­ten des Schä­di­gers (Ver­zug oder zöger­li­ches Regu­lie­rungs­ver­hal­ten der ein­stands­pflich­ti­gen Ver­si­che­rung) für eine län­ge­re Zeit ent­ge­hen.

Das gilt aber wie­der­um nicht unein­ge­schränkt, viel­mehr ist der Geschä­dig­te im Rah­men der ihm oblie­gen­den Scha­dens­min­de­rungs­pflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) gehal­ten, den Schä­di­ger auf die Gefahr eines dro­hen­den höhe­ren Scha­dens hin­zu­wei­sen (im Anschluss an OLG Cel­le, VersR 1980, 633; KG Ber­lin, MDR 2010, 79).

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