Wer­den die Mess­da­ten einer kom­mu­na­len, sta­tio­nä­ren Geschwin­dig­keits­mess­an­la­ge laut Ver­trag von einer Pri­vat­fir­ma ent­nom­men, wel­che sodann eine Bild­auf­be­rei­tung bzw. Bild­auf­lis­tung durch­führt, ver­stößt dies gegen die Rege­lun­gen des ein­schlä­gi­gen Erlas­ses des…

Hes­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums vom 06.01.2006. Dies führt zu einem Beweis­er­he­bungs- und ver­wer­tungs­ver­bot. Soweit die Ori­gi­nal­da­ten noch unver­än­dert der Ord­nungs­be­hör­de zur Ver­fü­gung ste­hen, kann mög­li­cher­wei­se eine erneu­te Aus­wer­tung, ohne Betei­li­gung der Pri­vat­fir­ma, erfol­gen, sodass die Sache wegen offen­sicht­lich unge­nü­gen­der Auf­klä­rung gemäß § 69 Abs. 5 OwiG an die Ver­wal­tungs­be­hör­de zurück­ver­wie­sen wer­den kann.

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