Kol­li­diert ein Rad­fah­rer im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr mit einem ande­ren, sich ver­kehrs­wid­rig ver­hal­ten­den Ver­kehrs­teil­neh­mer und erlei­det er infol­ge des Stur­zes unfall­be­ding­te Kopf­ver­let­zun­gen, die ein Fahr­rad­helm ver­hin­dert oder gemin­dert hät­te, muss…

er sich gleich­wohl nur in Aus­nah­me­fäl­len — näm­lich wenn er sich als sport­lich ambi­tio­nier­ter Fah­rer auch außer­halb von Renn­sport­ver­an­stal­tun­gen beson­de­ren Risi­ken aus­setzt oder infol­ge sei­ner per­sön­li­chen Dis­po­si­ti­on, bei­spiels­wei­se auf­grund von Uner­fah­ren­heit im Umgang mit dem Rad oder den Gefah­ren des Stra­ßen­ver­kehrs ein gestei­ger­tes Gefähr­dungs­po­ten­ti­al besteht — ein Mit­ver­schul­den wegen Nicht­tra­gens eines Fahr­rad­helms anrech­nen las­sen (in Abwei­chung von: OLG Schles­wig, Urteil v. 5. Juni 2013 — 7 U 11/12).

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