Im Rah­men der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht kann ein Haus­ei­gen­tü­mer nur dann aus einem Unter­las­sen in Anspruch genom­men wer­den, wenn er eine Rechts­pflicht hat­te, Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um einen durch Schnee­sturz…

(hier Dach­la­wi­ne) ent­ste­hen­den Scha­den abzu­wen­den. Grund­sätz­lich sind näm­lich Pas­san­ten oder — wie hier — Fahr­zeug­ei­gen­tü­mer im gebo­te­nen eige­nen Inter­es­se selbst ver­pflich­tet, sich bzw. ihr Fahr­zeug vor der Gefahr der Ver­let­zung oder Beschä­di­gung durch her­ab fal­len­den Schnee zu schüt­zen. Daher muss ein Haus­ei­gen­tü­mer nur bei beson­de­ren Umstän­den Schutz­maß­nah­men gegen die durch her­ab fal­len­den Schnee (von sei­nem Haus­dach) ver­ur­sach­te Gefahr tref­fen. Fehlt es an sol­chen Umstän­den, haf­tet er nicht für Schä­den, die durch eine her­ab­stür­zen­de Dach­la­wi­ne an frem­den Fahr­zeu­gen, die vor oder auf sei­nem Grund­stück par­ken, ent­ste­hen.

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