1. Zum Schutz von Kin­dern sowie der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­si­cher­heit ist die strik­te Ein­hal­tung von Siche­rungs­vor­schrif­ten von Kin­dern erfor­der­lich. Jeder Fah­rer ist ver­pflich­tet, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass ein mit­fah­ren­des…

Kind wäh­rend der gesam­ten Fahrt aus­rei­chend gesi­chert ist und es auch bleibt.2. Einem Kind im Alter von 4 Jah­ren kann man in der Regel ver­ständ­lich machen, wel­che Gefah­ren und wel­che Fol­gen ein­tre­ten kön­nen, wenn es sich wäh­rend einer Fahrt abschnallt. Eben­falls ist ein Kind in dem Alter in der Lage, das des­halb aus­ge­spro­che­ne Ver­bot, sich wäh­rend der gesam­ten Fahrt abzu­schnal­len und die Ankün­di­gung ernst­zu­neh­men­der Kon­se­quen­zen bei Miss­ach­tung die­ses Ver­bots zu ver­ste­hen, zu akzep­tie­ren und zu befol­gen. Der Fah­rer muss ein sol­ches Ver­bot mit Nach­druck aussprechen.3. Die Pflicht des Kfz-Füh­rers, wäh­rend der gesam­ten Fahrt dafür Sor­ge zu tra­gen, dass ein im Kfz beför­der­tes Kind vor­schrifts­mä­ßig gesi­chert ist und es auch bleibt, ergibt sich aus § 23 Abs. 1 Sat 2 StVO i.V.m. § 3 Abs. 2a StVO.4. Im Ein­zel­fall kann ein Kfz-Füh­rer sogar gehal­ten sein, sei­ne Rou­te der­art zu wäh­len, dass er aus­schließ­lich Stra­ßen befährt, auf denen ein regel­mä­ßi­ges Umse­hen nach dem Kind und ein sofor­ti­ges Anhal­ten mög­lich ist. Aus­nahms­wei­se kann er sogar gehal­ten sein, die stän­di­ge Kon­trol­le des beför­der­ten Kin­des durch Mit­nah­me einer Begleit­per­son zu gewähr­leis­ten.

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