a) Zur Fra­ge, ob den Eltern einer bei einem Ver­kehrs­un­fall Getö­te­ten eine Geld­ent­schä­di­gung zusteht, wenn die Pres­se über das Unfall­ge­sche­hen berich­tet und dabei ein ihr von drit­ter Sei­te über­ge­be­nes…

neu­tra­les Por­trät­fo­to des Unfall­op­fers ver­brei­tet hat, obwohl die Eltern die Ver­öf­fent­li­chung eines Bil­des ihrer Toch­ter abge­lehnt hat­ten. b) Berich­tet die Pres­se über einen die Öffent­lich­keit inter­es­sie­ren­den schwe­ren Ver­kehrs­un­fall mit Todes­op­fer, stellt die Ver­öf­fent­li­chung eines kon­text­neu­tra­len Por­trät­fo­tos des Unfall­op­fers im Rah­men der Bericht­erstat­tung in der Regel kei­ne “kom­mer­zi­el­le Ver­wer­tung” im Sin­ne einer Aus­nut­zung der dem Bild zukom­men­den Ver­wer­tungs­mög­lich­kei­ten dar. Auf eine Lizenz­ge­bühr gerich­te­te Berei­che­rungs- oder Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Abge­bil­de­ten bzw. sei­ner Erben bestehen in einem sol­chen Fall nicht.

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