Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Saar­lou­is vom 28.09.2011 — 10 L 790/10 Allein das hohe Alter eines Fahr­erlaub­nis­in­ha­bers (hier: 80 Jah­re) und das damit regel­mä­ßig ver­bun­de­ne Absin­ken sowohl der geis­ti­gen als…

(vdvka)  Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Saar­lou­is vom 28.09.2011 — 10 L 790/10

Allein das hohe Alter eines Fahr­erlaub­nis­in­ha­bers (hier: 80 Jah­re) und das damit regel­mä­ßig ver­bun­de­ne Absin­ken sowohl der geis­ti­gen als auch der kör­per­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit bie­tet für sich genom­men kei­nen Anlass, die Eig­nung zum Füh­ren von Kraft­fahr­zeu­gen im Stra­ßen­ver­kehr durch ein ärzt­li­ches Gut­ach­ten über­prü­fen zu las­sen; hin­zu­kom­men muss viel­mehr, dass der alters­be­ding­te Abbau der kör­per­li­chen und /oder geis­ti­gen Kräf­te mit auf die Fahr­eig­nung bezo­ge­ner Rele­vanz im Ein­zel­fall zu greif­ba­ren Aus­fall­erschei­nun­gen geführt hat, die Zwei­fel an der unein­ge­schränk­ten Kraft­fahr­eig­nung auf­kom­men las­sen.

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