Fäl­lig­keit der Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW

 

Amts­ge­richt Mann­heimUr­teil vom 19.11.2010, ver­öf­fent­licht am 30.12.2010 — 3 C 303/10 Schlagworte/Normen:Fälligkeit der Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKWLeitsätze:1. Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW wer­den im Zeit­punkt der Rechts­gut­ver­let­zung fäl­lig…

(vdvka)  Amts­ge­richt Mann­heim

Urteil vom 19.11.2010, ver­öf­fent­licht am 30.12.2010 — 3 C 303/10

Schlagworte/Normen:
Fäl­lig­keit der Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW
Leit­sät­ze:
1. Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW wer­den im Zeit­punkt der Rechts­gut­ver­let­zung fäl­lig, die sich dar­an anschlie­ßen­de sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung des Fahr­zeugs hat dar­auf kei­nen Ein­fluss.
2. Die sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung ist ledig­lich ein Indiz zuguns­ten des Geschä­dig­ten beim Nach­weis sei­nes Inte­gri­täts­in­ter­es­ses.
3. Wäh­rend des Zeit­raums der Wei­ter­be­nut­zung besteht zuguns­ten des Schä­di­gers bzw. Ver­si­che­rers kein Zurück­be­hal­tungs­recht. Will er den Ein­tritt des Ver­zu­ges ver­mei­den, muss er die Repa­ra­tur­kos­ten unter Rück­for­de­rungs­vor­be­halt leis­ten. Nur so wird ver­mie­den, dass der Geschä­dig­te gezwun­gen ist, die Repa­ra­tur ent­schä­di­gungs­los vor­zu­fi­nan­zie­ren.
Voll­text:

http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Amtsgerichte&Art=en&Datum=2010&nr=13717&pos=1&anz=27

Infor­ma­tio­nen:

  • Ver­öf­fent­licht: 17.01.2011
 
 
 
 

Fäl­lig­keit der Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW

 

Amts­ge­richt Mann­heim Urteil vom 19.11.2010, ver­öf­fent­licht am 30.12.2010 — 3 C 303/10 Schlagworte/Normen: Fäl­lig­keit der Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW Leit­sät­ze: 1. Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW

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Urteil vom 19.11.2010, ver­öf­fent­licht am 30.12.2010 — 3 C 303/10

Schlagworte/Normen:
Fäl­lig­keit der Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW
Leit­sät­ze:
1. Die Repa­ra­tur­kos­ten eines unfall­ge­schä­dig­ten PKW wer­den im Zeit­punkt der Rechts­gut­ver­let­zung fäl­lig, die sich dar­an anschlie­ßen­de sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung des Fahr­zeugs hat dar­auf kei­nen Ein­fluss.
2. Die sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­be­nut­zung ist ledig­lich ein Indiz zuguns­ten des Geschä­dig­ten beim Nach­weis sei­nes Inte­gri­täts­in­ter­es­ses.
3. Wäh­rend des Zeit­raums der Wei­ter­be­nut­zung besteht zuguns­ten des Schä­di­gers bzw. Ver­si­che­rers kein Zurück­be­hal­tungs­recht. Will er den Ein­tritt des Ver­zu­ges ver­mei­den, muss er die Repa­ra­tur­kos­ten unter Rück­for­de­rungs­vor­be­halt leis­ten. Nur so wird ver­mie­den, dass der Geschä­dig­te gezwun­gen ist, die Repa­ra­tur ent­schä­di­gungs­los vor­zu­fi­nan­zie­ren.
Voll­text:

http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Amtsgerichte&Art=en&Datum=2010&nr=13717&pos=1&anz=27

Infor­ma­tio­nen:

  • Ver­öf­fent­licht: 17.01.2011