Zumin­dest fahr­läs­sig han­delt der­je­ni­ge, der sich bei einer Fahrt im Stra­ßen­ver­kehr unab­hän­gig vom Zeit­punkt des Dro­gen­kon­sums nicht der Gefahr­lo­sig­keit der Fahrt gewiss sein kann. Dies setzt vor­aus, dass er…

sich vor­her hin­rei­chend über die mög­li­che Wirk­dau­er der zuvor ein­ge­nom­me­nen Dro­ge erkun­digt hat. Denn noch weni­ger als beim Alko­hol kann der Wirk­ver­lauf von Dro­gen von dem Betrof­fe­nen selbst ein­ge­schätzt wer­den (so auch: OLG Hamm, 3. Straf­se­nat, Beschluss vom 5.4.2011 — III — 3 RVs 19/11 — VRR 2011, 335 ff.).

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