Das Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg hat mit Urteil vom 24. Novem­ber 2008 ent­schie­den, dass eine Bestim­mung in einer kom­mu­na­len Stra­ßen­rei­ni­gungs­sat­zung, mit wel­cher ein Stra­ßen­an­lie­ger ver­pflich­tet wird, den Grün­strei­fen zwi­schen sei­nem Grund­stück und der angren­zen­den Stra­ße bis zu einer Tie­fe von f…

(vdvka) …ünf Metern in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zu mähen, unwirk­sam ist. Zur Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt aus­ge­führt, dass nach dem Stra­ßen­ge­setz des Lan­des Sach­sen-Anhalt den Stra­ßen­an­lie­gern durch eine kom­mu­na­le Sat­zung nur in gewis­sem Umfang die Ver­pflich­tung zur regel­mä­ßi­gen Stra­ßen­rei­ni­gung auf­er­legt wer­den kön­ne. Bei dem Mähen des Rand­strei­fens han­de­le es sich auch bei wei­ter Aus­le­gung des Begrif­fes „Stra­ßen­rei­ni­gung“ nicht um ein Rei­ni­gen der Stra­ße. Die beklag­te Stadt hat gegen die­ses Urteil einen Antrag auf Zulas­sung der Beru­fung beim Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­sen-Anhalt gestellt. Mit Beschluss vom 26. Mai 2009 hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die­sen Antrag abge­lehnt, womit das Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts rechts­kräf­tig ist. (Akten­zei­chen des Ver­wal­tungs­ge­richts: 1 A 540/07 MD, Akten­zei­chen des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts: 3 L 806/08).

Infor­ma­tio­nen:

  • Gericht/Herausgeber: Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­sen-Anhalt