Die Kla­ge wird abge­wie­sen. Die Kos­ten des Rechts­streits trägt die Klä­ge­rin. Das Urteil ist vor­läu­fig voll­streck­bar. Die Klä­ge­rin kann die Voll­stre­ckung der Beklag­ten…

(vdvka)  Die Kla­ge wird abge­wie­sen.

Die Kos­ten des Rechts­streits trägt die Klä­ge­rin.

Das Urteil ist vor­läu­fig voll­streck­bar. Die Klä­ge­rin kann die Voll­stre­ckung der Beklag­ten durch Sicher­heits­leis­tung in Höhe von 110 Pro­zent des jeweils zu voll­stre­cken­den Betra­ges abwen­den, wenn nicht die Beklag­te vor der Voll­stre­ckung Sicher­heit in glei­cher Höhe leis­tet.

Der Streit­wert wird fest­ge­setzt auf 6.750,48 €.

Tat­be­stand

1

Die Klä­ge­rin ver­langt von der Beklag­ten Rück­ab­wick­lung eines PKW-Kauf­ver­tra­ges.

2

Die Klä­ge­rin bestell­te am 23.08.2007 bei der Beklag­ten einen Pkw “…” mit der Fahr­ge­stell­num­mer “…” Erst­zu­las­sung: 14.01.2005, zum Kauf­preis von 6.880,00 €. In dem Bestell­for­mu­lar gab die Beklag­te an, dass das Fahr­zeug laut Vor­be­sit­zer nicht als Taxi/­Miet-/Fahr­schul­wa­gen genutzt wur­de. Wegen der wei­te­ren Ein­zel­hei­ten wird Bezug genom­men auf die Kopie des Bestell­for­mu­lars, Blatt 9 der Akte.

3

Vor­be­sit­zer des Wagens war der “…”, bei dem er von wech­seln­den Fah­rern für Ein­satz­fahr­ten zur Betreu­ung pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen ein­ge­setzt wor­den war. Die Beklag­te hat­te den Wagen vor Ver­äu­ße­rung an die Klä­ge­rin als Lea­sing­fahr­zeug von dem Zweck­ver­band zurück­ge­kauft.

4

Die Klä­ge­rin zahl­te den ver­ein­bar­ten Kauf­preis an die Beklag­te und erhielt den Wagen am 30.08.2007 mit einer Lauf­leis­tung von 27.007 km über­ge­ben. Bei Über­ga­be schlos­sen die Par­tei­en einen Ser­vice­ga­ran­tie­ver­trag für Gebraucht­wa­gen.

5

Am 09.10.2007 brach­te die Klä­ge­rin den “…” in die Werk­statt der Beklag­ten und rüg­te ein man­gel­haf­tes Leis­tungs­ver­mö­gen des Motors in bestimm­ten Fahr­si­tua­tio­nen. Die Werk­statt prüf­te die elek­tri­sche Anla­ge des Fahr­zeugs und die Kom­pres­si­on der Zylin­der. Einer der Zylin­der­köp­fe wur­de nach­ge­schlif­fen (vgl. Kopie der Rech­nung vom 11.10.2007, Bl. 19 d. A.).

6

Erneut gab die Klä­ge­rin den Wagen am 08.01.2008 in die Werk­statt der Beklag­ten rüg­te wei­ter eine unre­gel­mä­ßi­ge Motor­leis­tung und gab zur Ver­län­ge­rung der Ser­vice­ga­ran­tie eine Inspek­ti­on in Auf­trag (vgl. Kopi­en von Auf­trag und Rech­nung, Bl. 13 f. d. A.).

7

Mit dem Ver­lan­gen auf Nach­bes­se­rung brach­te die Klä­ge­rin das Fahr­zeug am 02.04.2008 noch­mals zur Werk­statt der Beklag­ten. Die Zylin­der­köp­fe wur­den wie­der­um über­prüft und ein Zylin­der­kopf erneu­ert (vgl. Kopie der Rech­nung vom 24.04.2008, Bl. 15 f. d. A.).

8

Am 24.04.2008 fuhr die Klä­ge­rin mit dem Fahr­zeug ein wei­te­res Mal zur Werk­statt der Beklag­ten und rüg­te Aus­fall­erschei­nun­gen des Motors. In der Werk­statt wur­de die elek­tri­sche Anla­ge über­prüft und die Lamb­da­son­de aus­ge­tauscht (vgl. Kopie der Rech­nung vom 24.04.2008, Bl. 17 d. A.).

9

Wei­te­re Repa­ra­tur­ver­lan­gen der Klä­ge­rin lehn­te die Beklag­te in der Fol­ge­zeit mit der Begrün­dung ab, es lie­ge kein Man­gel vor.

10

Mit Anwalts­schrei­ben vom 29.07.2008 (Bl. 22 ff. d. A.) erklär­te die Klä­ge­rin “Wand­lung des Fahr­zeug­kaufs” und for­der­te die Beklag­te auf, 6.827,80 € bis zum 11.08.2008 Zug um Zug gegen Rück­ga­be des “…” zu erstat­ten.

11

Die Klä­ge­rin ist der Ansicht, die Beklag­te sei nach Wand­lung des Ver­tra­ges zur Rück­zah­lung des Kauf­prei­ses (6.880,00 €) abzüg­lich gezo­ge­ner Nut­zun­gen (165,12 €) in Höhe von 6.714,88 € sowie zum Ersatz der Zulas­sungs­kos­ten in Höhe von 35,60 € Zug um Zug gegen Rück­über­eig­nung des “…” ver­pflich­tet und befin­de sich mit der Rück­nah­me des PKW in Annah­me­ver­zug.

12

Dazu behaup­tet die Klä­ge­rin, die Beklag­te habe bei ihr den Ein­druck erweckt, dass das Fahr­zeug vor Ankauf nicht gewerb­lich genutzt wor­den sei. Sie ist der Ansicht, damit habe die Beklag­te einen ihr bekann­ten wert­min­dern­den Fak­tor arg­lis­tig ver­schwie­gen. Hät­te die Beklag­te über den Umstand des wech­seln­den Fah­rer­ein­sat­zes auf­ge­klärt, hät­te sie den Wagen erst gar nicht erwor­ben.

13

Außer­dem habe der “…” bereits bei Über­ga­be am 30.08.2007 einen Man­gel auf­ge­wie­sen. In bestimm­ten Fahr­si­tua­tio­nen lie­ge ein man­gel­haf­tes Leis­tungs­ver­mö­gen vor, indem der Motor unver­mit­telt, wie von Geis­ter­hand, sei­ne Leis­tung wäh­rend lau­fen­der Fahrt kurz­fris­tig dros­se­le. Beim Anfah­ren an Licht­zei­chen­an­la­gen kom­me es vor, dass der Motor zunächst nicht zie­he, kei­ne vol­le Leis­tung brin­ge und nur hef­tig stot­ternd anfah­re. Bei gleich­blei­ben­der Betä­ti­gung des Gas­pe­dals ver­lie­re es in Kur­ven­fahr­ten oder auch auf der Auto­bahn plötz­lich an Leis­tung.

14

Das Nach­schlei­fen des Zylin­der­kopfs am 09.10.2007 habe die Motor­leis­tung nicht ver­bes­sert. Dadurch sei der Man­gel noch ver­stärkt wor­den. Nach Abho­lung des Fahr­zeugs am 08.01.2008 habe sich die Motor­leis­tung wei­ter ver­schlech­tert, der Leis­tungs­ab­fall habe sich danach auch häu­fig wäh­rend frei­er Fahrt ein­ge­stellt. Der Motor habe plötz­lich gestot­tert und beim Anfah­ren geru­ckelt. Beim Anfah­ren oder Abbrem­sen sei der Motor auch häu­fi­ger aus­ge­gan­gen. Auch nach dem Werk­statt­auf­ent­halt vom 02.04.2008 sei­en die Aus­fall­erschei­nun­gen der Motor­leis­tung gleich geblie­ben. Nach­dem sie das Fahr­zeug am 24.04.2008 von der Werk­statt in Emp­fang genom­men habe, sei der Man­gel schon auf der Heim­fahrt erneut auf­ge­tre­ten.

15

Die Klä­ge­rin hat ursprüng­lich bean­tragt, die Beklag­te zu ver­ur­tei­len, an die Klä­ge­rin 6.750,48 € nebst 5 Pro­zent Zin­sen über dem Basis­zins­satz seit 30.08.2008, Zug um Zug gegen Über­ga­be des “…” mit der Fahr­ge­stell­num­mer “…” zu bezah­len, und fest­zu­stel­len, dass sich die Beklag­te in Annah­me­ver­zug befin­det.

16

Sodann hat sie mit Schrift­satz vom 06.04.2010 die Haupt­sa­che für erle­digt erklärt, da die Fehl­funk­ti­on des PKW durch Aus­tausch der Zünd­spu­le am 25.08.2009 besei­tigt wor­den ist.

17

Die Klä­ge­rin bean­tragt,

18

die Beklag­te wird ver­ur­teilt, die Kos­ten des Ver­fah­rens zu tra­gen.

19

Die Beklag­te wider­spricht der Erle­di­gung und bean­tragt,

20

die Kla­ge abzu­wei­sen.

21

Die Beklag­te ist der Ansicht, es sei kein Rück­tritts­grund gege­ben. Sie behaup­tet, das Fahr­zeug lei­de nicht an einem man­gel­haf­ten Leis­tungs­ver­mö­gen. Die von der Klä­ge­rin behaup­te­te Fahr­wei­se ent­spre­che dem Fahr­zeug­typ und sei nur nach dem sub­jek­ti­ven Emp­fin­den der Klä­ge­rin ein Man­gel, da sie von einem Mit­tel­klas­se­wa­gen auf den preis­wer­ten und spar­sa­men, auf den Kurz­stre­cken­ver­kehr aus­ge­leg­ten “…” umge­stie­gen sei. Das eher unter­mo­to­ri­sier­te Fahr­zeug ver­fü­ge nur über einen klei­nen Hub­raum und eine gerin­ge kw-Stär­ke, die von der Klä­ge­rin geschil­der­ten kon­struk­ti­ons­be­ding­ten Beson­der­hei­ten und Eigen­tüm­lich­kei­ten beein­träch­tig­ten nicht die Gebrauchs­taug­lich­keit oder die Ver­kehrs­si­cher­heit. Sie habe sich inten­siv mit den von der Klä­ge­rin gerüg­ten Män­geln befasst, aber nach mehr­fa­cher tech­ni­scher Über­prü­fung kei­ner­lei Feh­ler fest­ge­stellt.

22

Selbst wenn der von der Klä­ge­rin behaup­te­te Man­gel bei Über­ga­be vor­han­den gewe­sen sein soll­te, so sei der Man­gel durch die von ihr durch­ge­führ­ten Repa­ra­tu­ren beho­ben wor­den.

23

Wegen des Vor­brin­gens der Par­tei­en im Übri­gen wird Bezug genom­men auf ihre Schrift­sät­ze nebst Anla­gen sowie auf die Ver­hand­lungs­pro­to­kol­le vom 17.03.2009 (Bl. 79 f. d.A.).

24

Das Gericht hat Beweis erho­ben durch Ein­ho­lung eines schrift­li­chen Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens gemäß Beweis­be­schluss vom 17.03.2009 (Bl. 82 ff. d.A.).

25

Wegen des Ergeb­nis­ses der Beweis­auf­nah­me wird Bezug genom­men auf das bei den Akten befind­li­che schrift­li­che Gut­ach­ten des Sach­ver­stän­di­gen Dipl. Ing. “…” vom 12.11.2009.

26

Nach­dem sich die Par­tei­en auf die gericht­li­che Anfra­ge vom 12.02.2010 (Bl. 155 d. A.) hin mit den Schrift­sät­zen vom 17.02.2010 und 08.03.2010 (Bl. 157 und Bl. 159 d. A.) ein­ver­stan­den erklärt haben, hat das Gericht durch Beschluss vom 15.03.2010 (Bl. 163 d. A.) das schrift­li­che Ver­fah­ren nach § 128 Abs. 2 ZPO ange­ord­net.

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Ent­schei­dungs­grün­de

27

I. Die Kla­ge ist zuläs­sig aber unbe­grün­det.

28

1. Das Gericht legt die ein­sei­ti­ge Erle­di­gungs­er­klä­rung der Klä­ge­rin im Schrift­satz vom 06.04.2010 als zuläs­si­ge Kla­ge­än­de­rung auf Fest­stel­lung, dass sich der Rechts­streit in der Haupt­sa­che erle­digt hat, aus.

29

2. Eine Erle­di­gung der Haupt­sa­che war aller­dings nicht fest­zu­stel­len, weil die Kla­ge bereits anfäng­lich unbe­grün­det war und nicht durch ein (nach Rechts­hän­gig­keit ein­tre­ten­des) erle­di­gen­des Ereig­nis unbe­grün­det gewor­den ist.

30

Der Klä­ge­rin stand der gel­tend gemach­te Anspruch auf Rück­ab­wick­lung des Kauf­ver­tra­ges gemäß §§ 433, 434, 437 Nr. 2, 323 BGB bereits anfäng­lich nicht zu, da die Kauf­s­a­che (“…”) im maß­geb­li­chen Zeit­punkt des Gefahr­über­gangs (bei Über­ga­be des PKW an die Klä­ge­rin am 30.08.2007) nicht man­gel­haft war.

31

a. Bezüg­lich der Fehl­funk­ti­on des PKW (man­geln­des Leis­tungs­ver­mö­gen bzw. Stot­tern des Motors) steht dies zur Über­zeu­gung des Gerichts auf­grund der Aus­füh­run­gen des Sach­ver­stän­di­gen “…” fest. Der Sach­ver­stän­di­ge hat in sei­nem Gut­ach­ten fol­gen­de Aus­füh­run­gen gemacht: “Auf­grund der Ein­deu­tig­keit und der rela­tiv leich­ten Dia­gno­se­fä­hig­keit des vor­lie­gen­den Man­gels geht der Unter­zeich­ner nicht davon aus, dass die­ser Man­gel bereits bei Über­ga­be am 30. August 2007 vor­ge­le­gen hat. Die­ser Man­gel, also der Iso­la­ti­ons­feh­ler an der Zünd­spu­le, kann dazu füh­ren, dass das Fahr­zeug stot­tert und ins­be­son­de­re beim Anfah­ren an Licht­zei­chen­an­la­gen es auch zum Abster­ben des Motors kommt.”

32

Die­sen in sich schlüs­si­gen, ohne wei­te­res nach­voll­zieh­ba­ren und über­zeu­gen­den Aus­füh­run­gen des Sach­ver­stän­di­gen schließt sich das Gericht an, so dass zwar fest­steht, dass der streit­ge­gen­ständ­li­che PKW einen Man­gel in Form eines Iso­la­ti­ons­feh­lers an der Zünd­spu­le auf­wies (was dadurch bestä­tigt wird, dass der PKW nach Aus­tausch der Zünd­spu­le wie­der ein­wand­frei funk­tio­niert), dass die­ser Man­gel aber im Zeit­punkt des Gefahr­über­gangs nicht vor­ge­le­gen hat, son­dern erst spä­ter auf­ge­tre­ten ist.

33

b. Dar­über hin­aus wies der PKW im Zeit­punkt des Gefahr­über­gangs auch kei­ne ande­ren Män­gel auf.

34

Die Tat­sa­che, dass der (sei­ner­zeit geleas­te) PKW beim Vor­be­sit­zer — dem “…” — von wech­seln­den Fah­rern für Ein­satz­fahr­ten zur Betreu­ung pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen ein­ge­setzt wor­den war, obwohl die Beklag­te im Bestell­for­mu­lar ange­ge­ben hat, dass das Fahr­zeug vom Vor­be­sit­zer nicht als Taxi/­Miet-/Fahr­schul­wa­gen genutzt wur­de, stellt kei­nen Man­gel dar.

35

Zum einen wur­de der PKW — wie von der Beklag­ten kor­rekt ange­ge­ben — nicht als Taxi oder Miet- bzw. Fahr­schul­wa­gen, son­dern als Fir­men­wa­gen genutzt. Selbst wenn man aber die für Taxen und Miet­wa­gen ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze — wegen einer grund­sätz­lich ver­gleich­ba­ren Inter­es­sen­la­ge — auch auf Fir­men­wa­gen anwen­den wür­de, ergä­be sich im vor­lie­gen­den Fall kein Man­gel.

36

Ob eine aty­pi­sche Vor­be­nut­zung des Fahr­zeugs zu einer Beein­träch­ti­gung und/oder Wert­min­de­rung geführt hat und daher einen Man­gel dar­stellt, hängt von dem jewei­li­gen Ein­zel­fall ab. Ent­schei­dend ist dabei auf Kri­te­ri­en wie z.B. Alter, Fahr­leis­tung, Art des Motors, Dau­er der aty­pi­schen Vor­be­nut­zung abzu­stel­len (vgl. Reinking/Eggert, Der Auto­kauf, 7. Auf­la­ge, Rdn. 1610).

37

Bei einer mehr­jäh­ri­gen unun­ter­bro­che­nen Nut­zung als Taxi, einem lang­jäh­ri­gen unun­ter­bro­che­nen Ein­satz als Fahr­schul­wa­gen oder auch als Miet­wa­gen wird beim Ver­kauf regel­mä­ßig eine Offen­le­gung der Vor­be­nut­zung erfol­gen müs­sen (vgl. BGH, BB 1977, 61 ff.; OLG Nürn­berg, MDR 1985, 672; OLG Köln, NJW-RR 1990, 1144). Denn eine der­ar­ti­ge aty­pi­sche Vor­be­nut­zung stellt einen die Wert­bil­dung nega­tiv beein­flus­sen­den Fak­tor dar und löst in der Regel einen mer­kan­ti­len Min­der­wert des Fahr­zeugs aus.

38

Die Umstän­de des vor­lie­gen­den Falls füh­ren indes­sen zur Ver­nei­nung eines mer­kan­ti­len Min­der­wer­tes und damit zur Ver­nei­nung eines Man­gels, da kei­ne lang­jäh­ri­ge Nut­zung durch den Vor­ei­gen­tü­mer als Fir­men­wa­gen erfolgt ist und sich die Lauf­leis­tung mit 27.007 km inner­halb von 2,5 Jah­ren im übli­chen Rah­men bewegt.

39

II. Die pro­zes­sua­len Neben­ent­schei­dun­gen erge­ben sich hin­sicht­lich der Kos­ten aus §§ 91 Abs. 1 ZPO und hin­sicht­lich der vor­läu­fi­gen Voll­streck­bar­keit aus §§ 708 Nr. 11, 711 S. 1 ZPO.

40

III. Die Fest­set­zung des Streit­wer­tes beruht auf § 3 ZPO. Hier­bei geht das Gericht davon aus, dass sich der Streit­wert auch nach der ein­sei­ti­gen Erle­di­gungs­er­klä­rung der Klä­ge­rin mit dem Streit­wert des ursprüng­li­chen Kla­ge­an­trags in der Haupt­sa­che deckt (vgl. OLG Bran­den­burg, NJW-RR 1996, 1472; OLG Frank­furt, Jur­Bü­ro 82, 914; OLG Köln, MDR 1995, 103; OLG Koblenz, Jur­Bü­ro 1984, 282; OLG Düs­sel­dorf, Jur­Bü­ro 1994, 114; OLG Mün­chen, Jur­Bü­ro 85, 1084).

Gericht: LG Kas­sel 7. Zivil­kam­mer
Ent­schei­dungs­da­tum: 27.04.2010
Akten­zei­chen: 7 O 2091/08
Doku­ment­typ: Urteil

Infor­ma­tio­nen:

  • Ver­öf­fent­licht: 27.04.2010