1. In Mann­heim besteht im Hin­blick auf die Schnee­ar­mut des Gebie­tes kei­ne Ver­pflich­tung zur Anbrin­gung von Schnee­fang­git­tern (Anschluss an LG Mann­heim, Urteil vom 21.02.1998, Az. 1 S 442/97; “Juris”).…

(vdvka)  1. In Mann­heim besteht im Hin­blick auf die Schnee­ar­mut des Gebie­tes kei­ne Ver­pflich­tung zur Anbrin­gung von Schnee­fang­git­tern (Anschluss an LG Mann­heim, Urteil vom 21.02.1998, Az. 1 S 442/97; “Juris”).

2. Sind Schnee­fang­git­ter für das Dach eines Hau­ses bau­po­li­zei­li­chen nicht vor­ge­schrie­ben und sind die­se wegen der Schnee­ar­mut der Regi­on nicht orts­üb­lich, stel­len auch beson­de­re bau­li­che Ver­hält­nis­se des Anwe­sens kei­ne all­ge­mei­ne Gefahr dar, die den Haus­ei­gen­tü­mer ver­pflich­te­ten, Schnee­fang­git­ter zu instal­lie­ren (Anschluss an OLGR Zwei­brü­cken 2000, 7).

3. Beim Abgang einer Dach­la­wi­ne steht der Zuer­ken­nung von Scha­dens­er­satz für die Beschä­di­gung des Kraft­fahr­zeugs, wel­ches in Kennt­nis der gefahr­dro­hen­den Situa­ti­on vor dem Anwe­sen im Gefah­ren­be­reich abge­stellt wur­de, § 254 BGB ent­ge­gen.

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