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VdVKA - Verband deutscher VerkehrsrechtsAnwälte
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Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen

 

Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg­Be­schluss vom 30.11.2010, ver­öf­fent­licht am 23.12.2010 — 10 S 1860/10Schlagworte/Normen:Beurteilung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei VerkehrsverstößenLeitsätze:1. Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für die Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen ist…

(vdvka)  Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg

Beschluss vom 30.11.2010, ver­öf­fent­licht am 23.12.2010 — 10 S 1860/10
Schlagworte/Normen:
Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen
Leit­sät­ze:

1. Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für die Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen ist im Anwen­dungs­be­reich des § 31a Abs. 1 Satz 1 StVZO der Ein­tritt der Ver­fol­gungs­ver­jäh­rung. Danach erfol­gen­de Fah­rer­be­nen­nun­gen sind inso­weit grund­sätz­lich unbe­acht­lich.

2. Tat­säch­lich rea­li­sier­ba­re, aber recht­lich unzu­läs­si­ge Ermitt­lun­gen ändern nichts an der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung.

3. Je gra­vie­ren­der der hin­sicht­lich des ver­ant­wort­li­chen Fah­rers unauf­klär­ba­re Ver­kehrs­ver­stoß ist und je gerin­ger die Mit­wir­kung des Fahr­zeug­hal­ters bei der Sach­ver­halts­auf­klä­rung, des­to gerin­ge­re Anfor­de­run­gen sind an die Dar­le­gung der Ermes­sens­er­wä­gun­gen für die Anord­nung der Füh­rung eines Fahr­ten­bu­ches zu stel­len.

Sie­he:

http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Verwaltungsgerichte&Art=en&Datum=2010&nr=13701&pos=3&anz=343

Infor­ma­tio­nen:

  • Ver­öf­fent­licht: 17.01.2011
 
 
 
 

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Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg Beschluss vom 30.11.2010, ver­öf­fent­licht am 23.12.2010 — 10 S 1860/10 Schlagworte/Normen: Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen Leit­sät­ze: 1. Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für die Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit…

(vdvka)  Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg

Beschluss vom 30.11.2010, ver­öf­fent­licht am 23.12.2010 — 10 S 1860/10
Schlagworte/Normen:
Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen
Leit­sät­ze:

1. Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für die Beur­tei­lung der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung bei Ver­kehrs­ver­stö­ßen ist im Anwen­dungs­be­reich des § 31a Abs. 1 Satz 1 StVZO der Ein­tritt der Ver­fol­gungs­ver­jäh­rung. Danach erfol­gen­de Fah­rer­be­nen­nun­gen sind inso­weit grund­sätz­lich unbe­acht­lich.

2. Tat­säch­lich rea­li­sier­ba­re, aber recht­lich unzu­läs­si­ge Ermitt­lun­gen ändern nichts an der Unmög­lich­keit der Fah­rer­fest­stel­lung.

3. Je gra­vie­ren­der der hin­sicht­lich des ver­ant­wort­li­chen Fah­rers unauf­klär­ba­re Ver­kehrs­ver­stoß ist und je gerin­ger die Mit­wir­kung des Fahr­zeug­hal­ters bei der Sach­ver­halts­auf­klä­rung, des­to gerin­ge­re Anfor­de­run­gen sind an die Dar­le­gung der Ermes­sens­er­wä­gun­gen für die Anord­nung der Füh­rung eines Fahr­ten­bu­ches zu stel­len.

Sie­he:

http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Verwaltungsgerichte&Art=en&Datum=2010&nr=13701&pos=3&anz=343

Infor­ma­tio­nen:

  • Ver­öf­fent­licht: 17.01.2011