Die von einem Rechts­an­walt gegen ein Urteil des Anwalts­ge­richts­hofs ein­ge­leg­te Revi­si­on kann allen­falls dann in einen statt­haf­ten Antrag auf Zulas­sung der Beru­fung umge­deu­tet wer­den, wenn die­ser Antrag noch inner­halb der dafür gel­ten­den Frist gestellt wor­den ist oder der Rechts­mit­tel­füh­rer in die­ser Frist bean­tragt hat, die Revi­si­on als Antrag auf Zulas­sung der Beru­fung zu behan­deln (Anschluss an und Fort­füh­rung von BGH, Beschluss vom 23. Novem­ber 2015 — NotZ (Brfg) 3/15, WM 2016, 238 Rn. 11; BVerwG, NVwZ 1999, 641, 642; NJW 2009, 162 Rn. 25; BVerwG, Beschlüs­se vom 22. Sep­tem­ber 2010 — 8 B 34/10, juris Rn. 3; vom 10. Janu­ar 2013 — 4 B 30/12, juris Rn. 4; jeweils mwN).

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