a) Die Ver­wen­dung der Bezeich­nung Sozie­tät durch einen Zusam­men­schluss von Rechts­an­wäl­ten, die kei­ne Sozie­tät in der Form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts bil­den, ist kei­ne unzu­läs­si­ge Irre­füh­rung der Recht­su­chen­den im…

Sin­ne des § 43b BRAO, wenn die Beauf­tra­gung der zusam­men­ge­schlos­se­nen Rechts­an­wäl­te dem Rechts­ver­kehr im Wesent­li­chen die glei­chen Vor­tei­le bie­tet wie die Man­da­tie­rung einer Anwalts­so­zie­tät (Abkehr von Senats­ur­teil vom 29. Okto­ber 1990 — AnwSt ® 11/90, BGHSt 37, 220, 223 ff.). b) Die § 43b BRAO kon­kre­ti­sie­ren­de Bestim­mung des § 8 BORA a.F. erfasst als Zusam­men­ar­beit “in sons­ti­ger Wei­se” nicht nur die im Klam­mer­zu­satz genann­ten klas­si­schen Fall­ge­stal­tun­gen einer Außen(=Schein-)Sozietät (Anstel­lungs­ver­hält­nis, freie Mit­ar­beit), son­dern auch sol­che For­men der Zusam­men­ar­beit, in denen sich selb­stän­di­ge Rechts­an­wäl­te oder rechts-fähi­ge Sozie­tä­ten als Mit­glie­der einer Außen(=Schein-)Sozietät gerie­ren.

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