wor­den ist, ohne dass zugleich ein Ein­griff in die Sach­sub­stanz vor­liegt. Eine Beein­träch­ti­gung der Brauch­bar­keit einer Sache zu ihrer bestim­mungs­ge­mä­ßen Ver­wen­dung liegt nicht schon dann vor, wenn nur der tat­säch­li­che Bedarf für die ent­spre­chen­de Ver­wen­dung ein­ge­schränkt wird. b) Soweit Vor­schrif­ten der StVO nach ihrem Sinn und Zweck den Stra­ßen­ver­kehr selbst vor Stö­run­gen schüt­zen wol­len, die­nen sie dem öffent­li­chen Inter­es­se und nicht auch den Ver­mö­gens­in­ter­es­sen der­je­ni­gen, die von einer Ver­kehrs­stö­rung und der dar­aus fol­gen­den Beschrän­kung der Nutz­bar­keit der Stra­ße beson­ders betrof­fen sind. c) Soll der berech­tig­te Besitz an einer Sache dazu die­nen, eine bestimm­te Nut­zung der Sache zu ermög­li­chen, so stellt es eine Rechts­guts­ver­let­zung im Sin­ne des § 823 Abs. 1 BGB dar, wenn der Besit­zer an eben die­ser Nut­zung durch einen rechts­wid­ri­gen Ein­griff in rele­van­ter Wei­se gehin­dert wird. Vor­aus­set­zung ist frei­lich stets, dass die Beein­träch­ti­gung der bestim­mungs­ge­mä­ßen Ver­wen­dung der Sache ihren Grund in einer unmit­tel­ba­ren Ein­wir­kung auf die Sache selbst hat.

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