a) Wird ein Arbeit­neh­mer bei einem Unfall im Stra­ßen­ver­kehr ver­letzt, liegt dar­in kein betriebs­be­zo­ge­ner Ein­griff in den ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­trieb des Arbeit­ge­bers (Fort­füh­rung Senats­ur­teil vom 14. Okto­ber 2008 — VI ZR 36/08, VersR 2008, 1697 Rn. 5).

b) Steht dem bei einem Unfall im Stra­ßen­ver­kehr ver­letz­ten Arbeit­neh­mer die vom Arbeit­ge­ber auf der Grund­la­ge einer Betriebs­ver­ein­ba­rung zu zah­len­de Ergeb­nis­be­tei­li­gung trotz sei­ner zeit­wei­sen Arbeits­un­fä­hig­keit unge­kürzt zu, so steht dies der Annah­me eines (nor­ma­ti­ven) Ver­dienst­aus­fall­scha­dens in Höhe des rech­ne­risch auf die Zeit der unfall­be­ding­ten Arbeits­un­fä­hig­keit ent­fal­len­den Teils der Prä­mie nicht ent­ge­gen. Ob sich die Ergeb­nis­be­tei­li­gung arbeits­recht­lich als Ent­gelt im enge­ren Sin­ne, als Beloh­nung für die in der Ver­gan­gen­heit bewie­se­ne Betriebs­treue oder als Anreiz für künf­ti­ge Betriebs­treue dar­stellt oder die­se Ele­men­te mit­ein­an­der ver­bin­det, ist scha­dens­recht-lich grund­sätz­lich ohne Bedeu­tung (Fort­füh­rung Senats­ur­teil vom 7. Mai 1996 — VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1, 4 ff.).

c) Zur Aktiv­le­gi­ti­ma­ti­on des Arbeit­ge­bers hin­sicht­lich des zunächst dem Arbeit-neh­mer zuste­hen­den Anspruchs auf Ersatz des Ver­dienst­aus­fall­scha­dens.

d) Zur Berech­nung des auf die Zeit der Arbeits­un­fä­hig­keit ent­fal­len­den Teils der Prä­mie.

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