a) Eine Ver­let­zung der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht wegen Ver­sto­ßes gegen win­ter­li­che Räum- und Streu­pflich­ten setzt ent­we­der das Vor­lie­gen einer all­ge­mei­nen Glät­te vor­aus oder das Vor­lie­gen von erkenn­ba­ren Anhalts­punk­ten für eine ernst­haft dro­hen­de Gefahr auf­grund ver­ein­zel­ter Glät­te­stel­len.

b) Eine Gemein­de­sat­zung über den Stra­ßen­rei­ni­gungs- und Win­ter­dienst muss nach dem Grund­satz geset­zes­kon­for­mer Aus­le­gung regel­mä­ßig so ver­stan­den wer­den, dass kei­ne Leis­tungs­pflich­ten begrün­det wer­den, die über die Gren­ze der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten hin­aus­ge­hen.

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