1. Die Kos­ten für die Begut­ach­tung des bei einem Ver­kehrs­un­fall beschä­dig­ten Fahr­zeugs gehö­ren zu den mit dem Scha­den unmit­tel­bar ver­bun­de­nen und gemäß § 249 BGB aus­zu­glei­chen­den Ver­mö­gens­nach­tei­len, soweit die Begut­ach­tung zur Gel­tend­ma­chung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs erfor­der­lich und zweck­mä­ßig ist.

2. Es ist revi­si­ons­recht­lich nicht zu bean­stan­den, wenn der Tatrich­ter im Rah­men der Schät­zung der Höhe die­ses Scha­dens­er­satz­an­spruchs bei sub­jekt-bezo­ge­ner Scha­dens­be­trach­tung gem. § 287 ZPO bei Feh­len einer Preis­ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Geschä­dig­ten und dem Sach­ver­stän­di­gen und Abtre­tung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs an den Sach­ver­stän­di­gen bei Ertei­lung des Gut­ach­ten­auf­tra­ges an die übli­che Ver­gü­tung gem. § 632 Abs. 2 BGB anknüpft, denn der ver­stän­di­ge Geschä­dig­te wird unter die­sen Umstän­den im Regel­fall davon aus­ge­hen, dass dem Sach­ver­stän­di­gen die übli­che Ver­gü­tung zusteht.

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