a) Kün­digt der Rechts­an­walt das Man­dats­ver­hält­nis, ohne durch ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten des ande­ren Teils dazu ver­an­lasst zu sein, steht ihm ein Anspruch auf Ver­gü­tung inso­weit nicht zu, als der Man­dant…

(vdvka)  a) Kün­digt der Rechts­an­walt das Man­dats­ver­hält­nis, ohne durch ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten des ande­ren Teils dazu ver­an­lasst zu sein, steht ihm ein Anspruch auf Ver­gü­tung inso­weit nicht zu, als der Man­dant einen ande­ren Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten neu bestel­len muss, mit des­sen Ver­gü­tung auch die Tätig­keit des kün­di­gen­den Anwalts abge­gol­ten wäre.

b) Von einem Inter­es­sen­weg­fall ist auch aus­zu­ge­hen, soweit die auf­grund der Kün­di­gung neu beauf­trag­ten Rechts­an­wäl­te frist­ge­bun­de­ne Ver­fah­rens­hand­lun­gen nicht mehr vor­neh­men, frist­ge­bun­de­ne Erklä­run­gen nicht mehr abge­ben und an ver­gan­ge­nen Ter­mi­nen nicht mehr teil­neh­men kön­nen, wenn mit der ihnen geschul­de­ten gesetz­li­chen Ver­gü­tung auch die­se Hand­lun­gen abge­gol­ten gewe­sen wären.

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