Die in einem Kraft­fahr­zeug-Lea­sing­ver­trag mit Kilo­me­ter­ab­rech­nung ent­hal­te­ne For­mu­lar­klau­sel, wonach der Lea­sing­neh­mer “zum Ersatz des ent­spre­chen­den Scha­dens” ver­pflich­tet ist, wenn das Fahr­zeug bei Ver­trags­en­de nicht “in einem dem Alter und…

der ver­trags­ge­mä­ßen Fahr­leis­tung ent­spre­chen­den Erhal­tungs­zu­stand, frei von Schä­den sowie ver­kehrs- und betriebs­si­cher” zurück­ge­ge­ben wird, ist als Rege­lung über einen — der regel­mä­ßi­gen Ver­jäh­rung unter­lie­gen­den — lea­sing­ty­pi­schen Min­der­wert­aus­gleich mit Amor­ti­sa­ti­ons­funk­ti­on und nicht über einen — der kur­zen Ver­jäh­rung unter­wor­fe­nen — Scha­dens­er­satz­an­spruch auf­zu­fas­sen (im Anschluss an BGH, Urtei­le vom 1. März 2000 — VIII ZR 177/99, NJW-RR 2000, 1303 unter [II] 2 c; vom 18. Mai 2011 — VIII ZR 260/10, NJW-RR 2011, 1625 Rn. 15).

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